„Die Leute hier
sind unheimlich
umgänglich und
hilfsbereit.
Wenn ich Hilfe beim Mistabfahren
brauche oder das Heu und Stroh
knapp wird, genügt ein Anruf und
ich habe sofort Hilfe auf dem Hof.
Auch beim Wochenenddienst kann
ich mich zu 150 Prozent auf Heinz
Duensing und Friedrich Knipping
verlassen. Das ist ein tolles Gefühl!“
Die Hilfe und Gemeinschaft macht
den Chef der Deckstelle sichtbar
glücklich und hilft, wenn auch nur
ein wenig, über den Verlust von Hof
herrin Hilde Nuttelmann hinweg.
„18 Jahre haben wir gemeinsam zu
Mittag gegessen.“ Wehmut liegt in
seiner Stimme. Nun bewohnt Schu
macher das große Bauernhaus ganz
allein. Über diese starke Verbindung,
die sich in so einer langen Zeit auf
baut, habe ich bis zu diesem Zeit
punkt noch nie richtig nachgedacht.
Jetzt wird mir bewusst, wie wichtig
die Familien der Hofstätten unserer
Deckstellen für meine Kollegen sind:
sie werden im Laufe der Jahre zu ei
nem Teil Familie.
Als ich mich von Heinrich
Schumacher verabschiede,
bin ich sehr froh, diese Reise
gemacht zu haben. Die Geschich
te, die Tradition und das Leben
der Deckstelle lassen mich
anmutig auf unser
Gestüt schauen. Es
ist faszinierend
und kaum greifbar
zugleich, über wie vie
le Jahrhunderte unsere
Arbeit nun schon fortge
führt wird. Ich bin sehr
stolz, auch ein Teil dieser
Geschichte zu werden.
• Name:
Heinrich Schumacher
• Am Landgestüt seit:
1971
• Von 1971 – 1977
auf den Stationen:
Landesbergen, Badbergen,
Stedebergen
• Als Deckstellenvorsteher
aktiv:
1978 – 1981 Hepstedt,
seit 1982 Landesbergen
• Lieblingsspeise:
Alles was gut schmeckt!
• Lieblingsgetränk:
Schwarzer Tee
• Lieblingshengst:
Erbherzog und Sao Paulo
• Schaubilder auf den
Hengstparaden:
Einspänner, Zweispänner,
Vierspänner, Königswagen,
Mehrspänner (8-, 9-, 10-
und 13-Spänner), Tandem,
Random und Quadron,
Römerwagen
STECKBRIEF
von l.n.r.
Friedrich Knipping, Dr. Holger Kosuch, Perpignon,
Heinrich Schumacher, Heiner Hormann, Heinrich Hemker
INSIDER :
Foto: Schwöbel
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